English | Français | Español | Magyar | 中文

Die Technik der Fairen Maus

Bei der Fairen Maus handelt es sich um eine optische Maus mit Scrollrad und zwei Tasten. Bei Bedarf kann eine dritte Taste in das Scrollrad integriertwerden. Die Tasten sind mit einer Lebensdauer von 10 Millionen Klicks besonders belastbar. Die Maus hat eine Abtastrate von 1000 dpi. Durch ihre flache Form ist sie Gelenk-schonend und ihre Symmetrie erlaubt eine Bedienung mit der linken genauso wie mit der rechten Hand.

Das können wir derzeit zu den einzelnen Komponenten sagen:

Scrollrad

Unser Scrollrad besteht seit neuestem aus heimischem Holz. Bei der Firma Hauck in Franken wird es gedrechselt und passend für die Maus gemacht.

Gehäuse

Das Gehäuse schützt die Technik im Inneren der Maus und ist das, was wir in den Händen halten, wenn wir die Maus verwenden. Es besteht aus Polymilchsäure, die aus Zuckerrohr gewonnen wird (PLA-Kunststoff). Der Anbau und die Weiterverarbeitung des Zuckerrohrs erfolgen nach Angaben des Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover (IfBB) in Thailand. Aus dem Zucker stellt die niederländische Firma Coribon Purac in China reines PLA her, aus welchem das IfBB die verwendete Biokunststoff-Mischung speziell für unsere Maus erzeugt. Die Firma Beoplast in der Nähe von Düsseldorf wiederum stellt aus dem Granulat die Gehäuse her. Sie macht das CO2-neutral.

Mehr zur Thematik Biokunststoff in der Fairen Maus lesen Sie hier.

Leiterplatte

Bei der Leiterplatte handelt sich es um eine Kunsttoffplatte mit einem Glasfasernetz, die mit einer Kupfer- und einer Isolierschicht aus Lack überzogen ist. Sie dient als Träger für alle elektronischen Bauteile der Maus, die auf ihr befestigt (gelötet) und miteinander verbunden sind. Unsere Leiterplatten werden von der Firma Hofmann LP in Deutschland hergestellt.

Kondensatoren

Insgesamt fünf Kondensatoren sind in jeder Maus verbaut. Sie bestehen aus Aluminium/Nickel, Kupfer, Zinn, Kunststoff (Erdöl) und dienen als Puffer und Widerstand. Sie werden zum Teil von den Firmen WIMA und Frolyt in Deutschland hergestellt, zum Teil von der Firma Vishay in Israel. Die drei Firmen liefern uns unterschiedliche Kondensatoren für unterschiedliche Zwecke.

Widerstände (3-4 Stück pro Maus)

Insgesamt drei bis vier Widerstände (nicht immer gleich) sind in unserer Maus verbaut. Sie enthalten unter anderem Aluinium, Nickel, eventuell auch Chrom, Kupfer, Zinn, Eisen oder Silizium. Sie regulieren den Strom und die Spannung im Schaltkreis. Unsere Widerstände beziehen wir von der Firma Microtech, die in Deutschland herstellt.

LED

Die LED besteht aus Silizium und Erdöl. Sie beleuchtet den Untergrund, damit der optische Sensor im Chip die Bewegung der Maus erkennt. Unsere LED wird bei Nichia in Japan hergestellt. Der genaue Fertigungsort ist nicht bekannt.

Mikroschalter

Unter den Maustasten finden sich Mikroschalter/Taster. Sie bestehen aus verschiedenen Metallen und Kunststoff und sorgen dafür, dass die mechanische Bewegung unserer Hand durch Öffnen und Schließen des Stromkreises in elektrische Signale umgesetzt wird. So kann der PC unsere Handbewegung verstehen. Unsere Taster beziehen wir derzeit direkt vom chinesischen Hersteller Kaihua/Kailh.

Wir beziehen unsere Taster derzeit direkt vom chinesischen Hersteller Kaihua/Kailh

Kabel

Das Kabel leitet die Signale der Maus an den Rechner weiter. Es besteht aus dem Kupferdraht im Inneren sowie der Außenschicht aus Kunststoff (also Erdöl) und Aluminium, die den Kupferfaden schützt und isoliert. Wir beziehen unsere Kabel direkt von der Firma UNO Electronics, die in China produziert.

Sensor

Der Chip besteht aus Silizium, Gold und Kunststoff. Er nimmt das reflektierte Licht der LED auf und übersetzt die physische Bewegung in digitale Werte. Unser Chip wird vom chinesischen Hersteller Pixart auf den Philippinen gebaut.

Linse

Die Linse besteht in der Regel aus Plexiglas, also Erdöl. Sie bündelt das reflektierte Licht der LED für den optischen Sensor. Unsere Linsen werden vom chinesischen Hersteller Pixart in Malaysia hergestellt.